
Nur bedingt für die Prüfungsvorbereitung geeignet, Vorsicht!!!! - Zuerst einmal möchte ich anmerken, dass ich es für gut halte, dass das Autorenteam auf witzige Weise den Schülern/Studenten/Interessierten das Thema Mechanik näher bringen möchte. Durch Witze etc. versuchen die Autoren den oft extrem trockenen Stoff locker rüberzubringen was ihnen aber meiner Meinung nach wenig bis gar nicht gelingt. z.B. das Kapitel Reibung: Dort wird eine Skizze und ein Beispiel angegeben und das Thema in 1 1/2 Seiten abgehandelt. Betrachtet man den tatsächlichen Umfang des Themas Reibung und die Vielfalt an möglichen Aufgabenstellungen ist dies extrem knapp gehalten und trägt nicht unbedingt zum Verständnis bei.Auch bei anderen Kapiteln wird das Wesentliche von Witzen und Spässchen überdeckt, weshalb ein Lernerfolg nicht gegeben ist.Einzig die am Ende des Buches enthaltene Aufgabensammlung ist brauchbar, wenngleich die Lösungwege oft nur sehr knapp angegeben werden, da vieles vorausgesetzt wird.Fazit: Als Pausenlektüre für komplette Anfänger vielleicht geeignet, aber sicher nicht ohne entsprechende Zusatzliteratur wie z.B. ein Lehrbuch oder eine umfangreichere Aufgabensammlung mit ausführlichen Lösungswegen.Mit dem Wissen aus diesem Buch wird man sicherlich an 99% aller Unis eine Mechanik Klausur nicht positiv abschließen können.Da für das gebotene Wissen auch der Preis nicht wirklich angemessen erscheint, verdient sich dieses Werk nicht mehr als 2 von 5 Sternen.
Für den Einstieg... - in die Technische Mechanik ist dieses Buch sehr zu empfehlen um erst einmal die groben Zusammenhänge zu verstehen. Es ist sehr witzig geschrieben und die zahlreichen Cartoons sind auch alle recht lustig. Das Buch ist aber eindeutig kein Lehrbuch es ist nur ein Anfang. Um die Klausuren zu bestehen ist weitergehende Lektüre erforderlich
Da fehlt die Hälfte - Habe mir das Buch zur Klausurvorbereitung von meinem Mitbewohner geliehen. Leider musste ich feststellen, daß immer, wenn ich etwas nicht verstehe und in diesem Buch nachschlagen will, das betroffene Thema überhaupt nicht drinsteht. Das Buch erläutet die elementaren Zusammenhänge mit anschaulichen Beispielen. Jedoch werden anspruchsvollere Themen einfach ausgeklammert. So Fehlen in der Statik Kapitel über Potentiale, Stabilität und virtuelle Arbeit. Das Kapitel Festigkeitslehre behandelt schon die Balkenbiegung nur oberflächlich, Transformation von Flächenmomenten und derartiges wird nicht erklärt, Arbeitsprinzipien (Satz von Betti, Satz von Castigliano) werden gar nicht erst behandelt. Auch in der Dynamik sieht es nicht anders aus. Diese beschränkt sich im wesentlichen auf Kinematik und Kinetik von Massenpunkten. Kinetik von Körpern wird nur angekratzt. Selbstverständlich fehlen auch hier Arbeitsprinzipien ebenso wie die Schwinungslehre.Zu lesen ist das Werk recht angenehm, auch wenn die Witze nicht immer im Bezug zum Inhalt stehen.Keine Panik vor Mechanik ist sicher ein ganz hilfreiches Buch, wenn man Low-Level-Probleme hat, reicht jedoch für die Klausurvorbereitung auf Hochschulniveau bei weitem nicht aus.
Für Anfänger nur bedingt geeignet - Ich habe mir das Buch als Vorbereitung auf meine Mechanik Klausur an der Uni geholt und muss sagen, dass ich mittlerweile das erste Kapitel zwar schon mehrfach gelesen, aber nie wirklich verstanden habe. Für mein Empfinden sollte das Buch stärker zwischen unterhaltsamen und stofflich relevanten Abschnitten differenzieren. Stellenweise wird in Absätzen, die für das Verständnis des Stoffes essentiel sind, so viel herumgealbert (und diese witzigen Kommentare stehen dann in Klammern, die über mehrere Zeilen gehen), dass es wirklich schwer ist, sich noch auf das Wesentliche zu konzentrieren. Gerade wenn man etwas mehrmals lesen muss, um es zu verstehen und die wirklich relevante Stelle dann so durch die Witze und Sprüche aufgebläht wird, fällt das ganze nicht gerade leichter.Das Weiteren hätte ich mir mehr Beispiele gewünscht, die mir das ganze noch mehr veranschaulichen - Es gibt im Kapitel zur Haftreibung genau ein Beispiel - Das Kapitel geht nur über 2-3 Seiten, wo von 1-2 Seiten für die Einführung und die Wite abgehackt werden können. Auf den verbleibenden 1,5 Seiten finden sich dann zwei Skizzen und eine, meiner Meinung nach, für das Verständnis nur bedingt ausreichende Rechnung. Zu den Rechnungen ist zu sagen, dass im Buch die meisten Rechnungen nicht von Anfang bis Ende geführt werden. Gerade für Anfänger und Leute, die erhebliche Probleme mit der Sache haben, wäre es schön, wenn die Rechnungen ausführlicher und besser dokumentiert wären.Schlussendlich habe ich die Grundlagen der Mechanik mit Hilfe des Vorlesungsskriptes gelernt und dabei immer mal wieder in das Buch reingeschaut. Dabei habe ich mich dann des öfteren gefragt, wie man rein mit den Informationen des Buches das Thema durchblicken soll. Mein Fazit: Das Buch ist von meiner Seite nur zu empfehlen, wenn parallel noch weitere Lektüre als Hauptlektüre genutzt wird.
Kein Vorlesungsersatz, aber gute Begleitung - Der Vorteil dieses Buches ist, dass gerade zu Beginn die grundlegenden Begriffe und Techniken der Mechanik sehr ausführlich beschrieben werden. Dabei wird verwirrende Mathematik und Formeldrescherei auf ein Minimum reduziert, was dem Leser hilft ein prinzipielles Verständis für die Staikt zu bekommen.Problem ist allerdings, das gewisse Aspekte schon wieder zu sehr banalisiert werden. Leider fehlen nämlich an manchen Stellung die groben Herleitungen von Formeln, was aber helfen würde ein Gefühl für deren Anwendung zu bekommen. Auch wird der mathematische Aspekt stellenweise dermaßen vernachlässigt, dass man sich wundert und fragt, woher die in den Raum geschmissenen Zahlen denn eigentlich kommen.Fazit: Ein wirklich gutes Buch um ein Gefühl und Verständnis für die Techniken der Mechanik zu bekommen, aber um umfassendes Wissen in dieser Disziplin zu erlangen, sollte man weiterhin aufmerksam der Vorlesung folgen oder zumindest ein zweites Buch/Skript hinzuziehen.